Manuel Stanke (Leiter Brand- und Katastrophenschutz), rechts Dennis Weilmann (Leiter Kommunikation) / Foto: Stadt Wolfsburg

Kommunikationskanäle im Krisenfall erweitern
Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - Die Stadt Wolfsburg erweitert ab sofort ihre Kommunikationskanäle um die Notfall-Informations- und Nachrichten-App NINA, um die Bevölkerung über Krisen- und Katastrophensituationen noch besser und schneller informieren zu können.

Die Stadt Wolfsburg informiert bisher im Krisenfall vornehmlich über ihre Onlinekanäle www.wolfsburg.de, über die sozialen Medien Facebook und Twitter, sowie auf dem Wege von Pressemitteilungen. Im Zeitalter, in dem der größte Teil der Bevölkerung über mobile Endgeräte wie Smartphones verfügt, ist es nur konsequent, auch dieses Segment zu bedienen. Die Warn-App NINA wird somit als weiterer Bestandteil in die bestehende Krisenkommunikation der Stadt Wolfsburg aufgenommen.
NINA ist die offizielle Warn-App des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK). Die Warn-App steht kostenlos für iOS- und Android-Geräte über iTunes und den Google Play Store zur Verfügung. Sie warnt den Nutzer rechtzeitig, schnell, angemessen, flächendeckend, und rund um die Uhr vor Gefahren wie Großbränden, Unwettern und weitere Ereignissen. Zudem bietet NINA zahlreiche wichtige Hinweise zum richtigen Verhalten in Gefahrensituationen.
Ein entscheidender Vorteil von NINA ist die Anbindung an das satellitengestützte modulare Warnsystem des Bundes MoWaS. Dieses System wird seit 2013 bundesweit kontinuierlich ausgebaut, und stellt die Information der Bevölkerung vor drohenden Gefahren sicher. In NINA integriert sind die Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes.

Von der Leitstelle an MoWaS übermittelte Meldungen erscheinen – sofern dieses vom Nutzer individuell eingestellt ist - als Push-Nachricht in NINA auf dem mobilen Endgerät. Die Leitstelle entscheidet je nach Wichtigkeit der Meldung, ob zeitgleich auch Radio- und Fernsehsender informiert werden. Zudem hat jeder Nutzer die Möglichkeit, eingehende Meldungen direkt per SMS, E-Mail oder soziale Medien an diejenigen weiterzuleiten, die nicht die Warn-App nutzen. Dadurch kann die Reichweite von Gefahrenmeldungen erhöht werden, und große Teile der Bevölkerung erreicht werden.

Die Warn-App NINA kann individuell eingerichtet werden. So entscheidet der Nutzer selbst, ab welcher Warnstufe er informiert werden will, oder er kann die Meldungen auf bestimmte Orte beschränken. NINA erkennt dann, wo sich der Nutzer aufhält und übermittelt nur Daten, die den Nutzer direkt betreffen.

Foto: Stadt Wolfsburg