Angelika Böttcher (vorne, 2. v. l.) und Bianca Liegner (vorne, 3. v. l.) vom Wolfsburger Kinder- und Jugendbüro mit den internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des "Seoul Children’s Playground International Symposium" / Foto: Stadt Wolfsburg

Wolfsburger Kinder- und Jugendbüro bei internationaler Spielraumkonferenz in Seoul
Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - Das Wolfsburger Kinder- und Jugendbüro war Anfang November bei der Internationalen Spielraumkonferenz in Seoul, Südkorea, zu Gast. Im Rahmen des "Seoul Children’s Playground International Symposium" referierten Angelika Böttcher und Bianca Liegner zum Wolfsburger Konzept der Kinderbeteiligung bei Spielplatzneugestaltungen.

Darüber hinaus standen ein fachlicher Austausch zwischen den internationalen Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern sowie eine Besichtigung verschiedener Spielräume vor Ort auf dem Programm.
"Es war interessant, Vorträge aus verschiedenen Ländern zum Thema Kinderspiel zu hören und die Kinderfreundliche Kommune Wolfsburg in diesem internationalen Rahmen vorstellen zu dürfen", sagt Bianca Liegner. "Wir konnten feststellen, dass wir mit unserem Aktionsplan heute schon auf einem hohen Niveau arbeiten, was die Kinder- und Jugendfreundlichkeit angeht."
Und Wolfsburgs Konzept ist gefragt: Der internationale Radiosender KBS World Radio in Seoul war auf den Besuch der Wolfsburger Mitarbeiterinnen aufmerksam geworden und lud zum Interview. Darin berichteten Böttcher und Liegner vom Konzept Kinderfreundliche Kommune, schilderten ihre Eindrücke von Seoul und ihre Erkenntnisse für die Arbeit in Wolfsburg. Angelika Böttcher erklärt: "Sehr beeindruckt war ich von der Vielschichtigkeit der neu in Seoul entstandenen Spielräume, die für die ganze Familie ausgerichtet sind, zum Beispiel mit öffentlichen Bücherschränken und inklusiven Spielgeräten. Auch die Jugend findet mit beleuchteten Plätzen, Sportmöglichkeiten und Unterständen dort inzwischen ihren Raum." Und das Interesse am internationalen Austausch ebbt nicht ab: Inzwischen hat auch eine koreanische Tageszeitung ein Interview mit den Wolfsburger Mitarbeiterinnen angefragt.