Zukunftsraum Wolfsburg / Grafik: TU BS/DBU

Das Projekt erforscht Strategien zur Umsetzung der Energiewende für die Stadt Wolfsburg
Vorstellung der Ergebnisse am 24. September
Wolfsburg (WB/TU Braunschweig/ISE) - Für die Stadt Wolfsburg entwickeln und erproben im Forschungsprojekt „Zukunftsraum Wolfsburg“ lokale Akteure im Verbund mit der TU Braunschweig, wie die Energiewende als integraler Bestandteil eines ganzheitlichen Stadtentwicklungsprozesses umgesetzt werden kann.

Die Forschungsinitiative besteht aus einem Zusammenschluss der örtlichen Akteure – Stadt Wolfsburg, Stadtwerke Wolfsburg, Wolfsburg AG, Wohnungsgesellschaften Neuland und VW-Immobilien sowie die Zukunftsforschung der VW AG – mit dem Institut für Städtebau und Entwurfsmethodik und dem Institut für Gebäude- und Solartechnik (IGS).
Ziel der Forschung ist die Erstellung eines städtebaulich-energetischen Gesamtkonzepts für den Südosten der Stadt, welches dabei die aktuellen Probleme und Ziele der gesamten Stadt berücksichtigt und Impulse für ein starkes, urbanes Leitbild für Wolfsburg gibt.
Die Ergebnisse stellen die Projektpartner am 24. September ab 10 Uhr im Hallenbad - Kultur am Schachtweg in Wolfsburg vor.
Das ganztägige Symposium bietet darüber hinaus verschiedene praxisbezogene Fachforen und richtet sich an Vertreter von Kommunen und Städten, Wohnungsgesellschaften sowie Stadtplaner und Architekten. Auch die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.tu-braunschweig-ise.de/Zukunftsraum.

Auf dem Weg zur CO2-neutralen und energieeffizienten Stadt sind ganzheitliche Herangehensweisen und eine intelligente Vernetzung auf Quartiers- und Stadtebene gefragt. „Ziel unserer Forschung ist es, bereits in der Gegenwart die richtigen Weichen zu stellen, um zukünftig und langfristig in urbanen Gebieten Klimaneutralität im Einklang mit einer hohen Lebensqualität zu fördern“, sagt Prof. Uwe Brederlau. Dazu müssen Fragen zu neuen Wohnkonzepten, zur Transformation städtischer Infrastruktur, zu dezentraler Energieversorgung, aber auch zu Freiräumen und neuen Mobilitätsformen gestellt werden. Im Forschungsprojekt wurden gemeinsam mit lokalen Akteuren Antworten und mögliche Lösungsstrategien für unterschiedliche städtebauliche Räume, Quartiere sowie Gebäudetypologien aufgezeigt und beispielhaft am südöstlichen Stadtgebiet von Wolfsburg angewendet.
„Diese Ergebnisse stellen wir auf unserem Symposium vor. Ergänzend dazu beschäftigen sich Fachforen mit den für die Stadtentwicklung wichtigen Themen Städtebau, Mobilität und Energie“, erläutert Prof. Uwe Brederlau.