UNESCO-PROJEKTSCHULEN / Fotocredit: Weber, Anja

Wolfsburg (WB/Autostadt) – Gemeinsam stark für die Umwelt: Aktuell findet das „Climate Action Program" der UNESCO-Projektschulen in der Autostadt in Wolfsburg statt. Die Schulen befassen sich in ihren jeweiligen Projekten mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen.

Insgesamt 65 Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte beschäftigten sich von Dienstag bis Donnerstag mit dem Thema Nachhaltigkeit, diesmal explizit mit den Schwerpunkten „Facilities and Operations" und „School Governance". Sie arbeiteten an Lösungsvorschlägen, wie sie die gesamte Schulgemeinschaft von ihrer Idee einer nachhaltigen Schule überzeugen können. Anregungen bekamen die Teilnehmer am Mittwoch von Marcus Gawron UX Manager, der Abteilung User Experience der Volkswagen AG: In einem Workshop erklärte er mit Hilfe von praktischen Tipps und Erfahrungswerten, wie die Teilnehmer alle Gruppen der Schulgemeinschaft, wie z.B. Schüler, Lehrer, Eltern und Mensa-Mitarbeiter in die Projektarbeit einbezogen werden können. Die Gestaltung eines nachhaltigen Campus, eine Kampagne mit Greenpeace zum Thema Klimawandel und die künftige Vernetzung waren weitere Schwerpunkte der Tagung.

 

Die Autostadt ist vom Niedersächsischen Kultusministerium als außerschulischer Lernort anerkannt. Alle Bildungsangebote sind ausgerichtet am Curriculum Mobilität, einem Lehrplanwerk, mit dem niedersächsische Schulen praxisnahe Hinweise und Ideen erhalten, wie sie das Thema Mobilität in der Schule umsetzen können. Das Curriculum Mobilität in der Autostadt ist „Offizielle Maßnahme der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung". Die deutsche UNESCO-Kommission zeichnet damit vorbildliche Bildungsinitiativen aus, die überregionale Strahlkraft haben und einen ganz besonderen Beitrag zur systematischen Verankerung des Konzepts BNE im deutschen Bildungswesen leisten. Die Kooperation mit den UNESCO-Projektschulen steht beispielhaft für das Engagement der Autostadt auch über die Grenzen des Themenparks hinaus.