News aus der Welt der Berufe …

Zusammengestellt von Hans-Martin Barthold

 Ausbildungs-News

 Freie Ausbildungsplätze für sofort sowie den Ausbildungsbeginn im kommenden Jahr sind unter folgenden Internetportalen zu finden:

Kosten für die Unterbringung während des Besuchs von Blockunterricht einer auswärtigen Berufsschule in sogenannten Splitterberufen werden nach Bayern nun auch in Baden-Württemberg unter Abzug eines zumutbaren Eigenanteils für die Ernährung vom Land übernommen. Das hat das der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in einem Urteil vom 28. Juni 2016 (Aktenzeichen 9S1906/14) entschieden. Das Urteil ist zu finden unter: VG Baden-Württemberg und könnte eine präjudizierende Wirkung auch für andere Bundesländer besitzen.

Studien-News

Mit „Frühstart Kunst“ bietet die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) am 31. Januar bis 1. Februar erneut ein alternatives Bewerbungsverfahren für die Studiengänge Kunst und Kunst/Lehramt an. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 150 begrenzt. Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen. Weiterführende Informationen unter: Frühstart Kunst. Leser, die mehr über „Frühstart Kunst“ erfahren wollen, finden im Archiv einen ausführlichen Bericht unter: „Frühstart Kunst – Ideen, Können, Fleiß und Durchhaltewillen.

Ein Studienangebot Medizin mit 25 Studienplätzen pro Jahrbietet seit kurzem die Medical School REGIOMED an. Der vorklinische Studienabschnitt dauert drei Jahre und wird in englischer Sprache an der School of Medicine der Universität Split in Kroatien absolviert. Der klinische Studienabschnitt, das sind die Studienjahre vier bis sechs werden an REGIOMED-Kliniken in Oberfranken und Südthüringen durchgeführt. Die Studiengebühren belaufen sich nach Angaben der Universität für das gesamte Studium auf 54.000 Euro. Weiterführende Informationen unter: Medical School REGIOMED.

Mit dem Studiengang „Verwaltungsinformatik“ macht das Land Niedersachsen allen Interessierten ab dem Wintersemester 2017/2018 ein ganz neues Studienangebot. Das Studium findet an der Hochschule Hannover (Verwaltungsindormatik) statt und schließt nach sieben Semestern mit dem Bachelor ab. 25 Studierende erhalten vom Land eine Studienförderung von je 900 Euro/Monat. Die Bewerbung für eines dieser Stipendien hat bei einer der folgenden Landesbehörden zu erfolgen, wo auch die studienintegrierten Praktika zu absolvieren sind: IT-Niedersachsen, Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen, Servicezentrum Landentwicklung und Agrarförderung, Zentraler IT-Betrieb niedersächsische Justiz sowie Oberfinanzdirektion Niedersachsen. Bewerbungen sind vom 22. September bis zum 31. Oktober möglich. Die Bewerbung bei der Hochschule Hannover erfolgt separat. Weitere Informationen und der Link zur Online-Bewerbung findet sich unter: Karriere Niedersachsen.

 Für studieninteressierte qualifizierte Berufstätige bietet die Offene Hochschule Niedersachsen (OHN) online-Angebote zur Studienorientierung und Einführung in die Hochschulen sowie darüber hinaus Mathematik-Vorbereitungskurse an. Weitere Informationen unter: Offene Hochschule Niedersachsen.

Eine Übersicht über Stipendien für Studierende hat Spiegel-Online zusammengestellt. Zu finden unter: Stipendien.

 Mit „Unternehmensrecht“ sowie „Arbeitsrecht und Personalmanagement“ bietet die PFH Private Hochschule Göttingen zwei neue Weiterbildungsmaster im Fernstudium an. Beide Studienangebote haben einen Workload von 90 Credit Points. Die Studiengebühren gibt die Hochschule mit 8.714 Euro zuzüglich einer Prüfungsgebühr von 650 Euro an. Informationen über Zugangsvoraussetzungen, Anfangstermine und den Studienablauf enthält: PFH Göttingen.

 Einen Studiengang „Energie- und Gebäudeingenieurwesen“ bietet seit diesem Jahr erstmals die Hochschule Lübeck an. Das Studium ist zwischen dem konventionellen Bauingenieurwesen und der Architektur angesiedelt. Es schließt nach 7 Semestern mit dem Bachelor of Engineering ab. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt. Zulassungsvoraussetzung ist ein achtwöchiges Vorpraktikum. Weitere Informationen unter: FH Lübeck.

 Über Studienmöglichkeiten in Osteuropa gibt der Newsletter des Informationsportals abi.de einen guten Überblick. Weitere Informationen unter: Studienmöglichkeiten Osteuropa.

Einen Studiengang „Psychologie“ bietet erstmals seit diesem Wintersemester die Universität Duisburg-Essen am Standort Essen an. Das Studium schließt nach sechs Semestern mit dem Bachelor of Science ab. Der Zugang zum Studium ist zulassungsbeschränkt. Weiterführende Informationen unter: Uni Duisburg-Essen.

 Eine Informationsbroschüre „Hochschulzugang und Studium von Flüchtlingen“ hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BaMF) herausgegeben. Es enthält Informationen zu allen relevanten Aspekten: Aufenthaltsstatus und Asylverfahren, Integration ins Hochschulstudium, Grundsicherung und Versicherung bei Flüchtlingen zur Studienvorbereitung und während des Studiums. Zu finden unter: Hochschulzugang für Flüchtlinge.

 Einen Studiengang „Translation Science and Technology“ wird erstmals zum kommenden Wintersemester die Universität Saarbrücken anbieten. Das Studium wird nach vier Semestern mit dem Master of Arts ab. Zulassungsvoraussetzung ist der Abschluss eines einschlägigen Bachelorstudiums mit zwei der in diesem Studiengang angebotenen Sprachen, andernfalls Sprachkenntnisse auf dem Niveau C1. Die Schwerpunkte des Fachs liegen auf dem Umgang mit elektronischen Werkzeugen für maschinelle Übersetzungen sowie Skriptprogrammierung oder Computerlinguistik. Neben Deutsch und Englisch – für alle verpflichtend – können Studierende aus den Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch wählen. Weiterführende Informationen unter: Universität Saarbrücken.

 Einen Brückenkurs Mathematik (VE-&MINT-Online-Brückenkurs)  bietet der Universitätsverbund TU9 an. Das Angebot ist kostenfrei zu nutzen. Der Brückenkurs ist in zehn Module untergliedert. Ein separater Eingangstest gibt Hinweise auf Wissenslücken. Weitere Informationen unter: Brückenkurs Mathematik.

Einen Studiengang „Development Studies“ bietet die Universität Bayreuth an. Es soll auf eine Tätigkeit in der Entwicklungshilfe vorbereiten. Das Studium umfasst Lehrveranstaltungen aus den Bereichen Geografie, Volkswirtschaftslehre und Anthropologie sowie Entwicklungssoziologie und -politik. Das Studium schließt nach vier Semestern mit dem Master of Arts ab. Zulassungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium in den Fächern „Kultur und Gesellschaft Afrikas“, „Internationale Wirtschaft und Entwicklung“, „Geografische Entwicklungsforschung“, „Philosophy & Economics“ oder „Geographie“ der Universität Bayreuth mit mindestens der Prüfungsnote 2,5 oder ein gleichwertiger Abschluss einer anderen Universität. Weitere Informationen unter: Universität Bayreuth.

„Cross-boarder“-News

Für den internationalen Freiwilligendienst „kulturweit“ nimmt die Deutsche UNESCO-Kommission noch bis zum 1. Dezember Bewerbungen entgegen. Weitere Informationen und Online-Bewerbung unter: kulturweit.

Ein zehntägiges Seminar „Journalist werden – aber wie?“ richtet sich an Schüler ab der Jahrgangsstufe 11 und an Studierende. Das Seminar wird vom 26. Juli bis zum 04. August 2017 in Monschau angeboten. Die Kosten für Unterkunft und Arbeitsmaterialien betragen 290 Euro. Weitere Informationen unter: Journalistenseminar.

Stipendien an muslimische Studierende vergibt das neu gegründete „Studienwerk Avicenna“. Nichtmuslime können nur in Ausnahmefällen gefördert werden. Förderungsfähig sind alle Fachrichtungen. Die Kandidaten müssen sehr gute Noten vorweisen können. Stipendiaten erhalten eine einkommensabhängige Grundförderung von bis zu 670 Euro monatlich und eine Pauschale von 300 Euro pro Monat, die die Studienkosten decken soll. Zudem können diverse Zuschläge für Studenten mit Kind beantragt werden. Bewerbungen sind zweimal jährlich möglich. Nächster Termin ist der 1. Oktober. Weiterführende Informationen unter: Stipendien für Muslime.

Eine neue „Arbeitsmarktprognose 2030“ hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlicht. Eine Kurzfassung der Studie ist zu finden unter: Arbeitsmarktprognose 2030 (Kurzform), die Langfassung unter: Arbeitsmarktprognose 2030 (Langfassung).

Unterrichtskräfte für Deutsch in Integrationskursen bedürfen bestimmter Qualifikationen. Darüber, über die Zulassungskriterien sowie die Möglichkeiten, diese Qualifikationen erwerben zu können, informiert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unter Lehrkräfte Deutsch.

Das Meister-BAföG heißt nunmehr Aufstiegs-BAföG. Doch nicht nur der Name hat sich geändert. Verbessert haben sich auch die Fördersätze. Ab sofort können Lehrgangsgebühren bis 15.000 Euro (bisher 10.226 Euro) gefördert werden. Der Unterhaltsbeitrag bei einer Vollzeitweiterbildung erhöht sich von bisher 645 Euro auf nunmehr 708 Euro. Darüber hinaus können erstmals auch Personen gefördert werden, die bereits einen Bachelor-Abschluss besitzen. Die detaillierten Regelungen sind zu finden unter: Aufstiegs-BAföG.

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