Fachleute für Erziehung, Bildung und Qualifizierung

Von Judith Moll

Als Berufsberaterin führe ich täglich Gespräche mit Jugendlichen, die ihren Weg nach Schule und Abitur planen wollen. Und die gar nicht selten das Gefühl haben, Schneisen in einen schier undurchdringlichen Dschungel schlagen zu müssen. Häufig höre ich dann den Wunsch: „Ich möchte irgendwas mit Menschen machen.“ Bitte ich sie um eine Konkretisierung dieses Ziels, ist häufig eine Tätigkeit mit pädagogischen Inhalten gemeint. Etwa nach dem Motto: „Jemandem etwas beibringen wollen“. Der Job eines Lehrers aber soll es nicht sein. Tatsächlich zählen die Erziehungswissenschaften und Pädagogik, insbesondere unter Frauen seit Jahren mit Rang fünf auf der Hitliste zu den beliebtesten Studienfächern. Knapp 20 Prozent der Abiturienten entscheiden sich für ein Studium der Erziehungs- und Sozialwissenschaften. Doch was macht eigentlich ein Erziehungswissenschaftler?

 

Erziehungswissenschaftler gehen der Frage nach, wie Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und bis ins hohe Alter individuell am besten gefördert werden können. Viele ihrer zahlreichen Arbeitsbereiche liegen deshalb außerhalb der Schule. So gehören je nach Studienschwerpunkt beispielsweise auch Senioren, Süchtige, Migranten und Behinderte zu ihrer Zielgruppe. Weil sich Erziehungswissenschaftler mit verschiedenen Erziehungs- und Bildungstheorien sowie Arbeits- und Forschungsmethoden auseinandersetzen, finden Studium und Arbeit größtenteils am Schreibtisch statt. Dort planen, analysieren, organisieren und entwickeln sie entsprechende Bildungs- und Lernkonzepte. Das heißt aber nicht, dass auf Erziehungswissenschaftler keine praktischen Aufgaben warten. Ganz im Gegenteil. Sie stehen ständig in Kontakt mit Menschen und je nach Studienschwerpunkt werden sie auch unmittelbar erziehend, unterrichtend oder beratend tätig.

 

Vielfältige Arbeitsmöglichkeiten

 

Das Tätigkeitsfeld von Erziehungswissenschaftlern ist breit gefächert und beschränkt sich nicht nur auf einen Bereich. Neben Jobs in der Sozialpädagogik, in der Erwachsenen- und außerschulischen Jugendbildung, in der Weiterbildung, im betrieblichen Ausbildungswesen finden sie Arbeitsmöglichkeiten auch in der interkulturellen Erziehung oder in der Sonderpädagogik und Behindertenarbeit. Genauso breit gestreut sind die Zielgruppen, für die und mit denen Erziehungswissenschaftler tätig werden. Die folgende Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Behindertenarbeit: Arbeit in sonder- und heilpädagogische Einrichtungen.
  • Kinderarbeit: Arbeit in Kindergärten und vorschulpädagogische Einrichtungen (insbesondere Leitung dieser Einrichtungen oder sonderpädagogische Aufgaben).
  • Jugendarbeit: Arbeit in pädagogische Einrichtungen, z.B. Jugendzentren, Heimarbeit/-leitung.
  • Freizeitpädagogik: Arbeit in Erholungs- und Sportzentren (auch Reha- und Heilpädagogik, Erlebnispädagogik).
  • Erwachsenbildung: Arbeit in Einrichtungen der Erwachsenenbildung von Kirchen, Gewerkschaften, Parteien, Verbänden und Bildungsträgern (Aufgaben hier u.a. Bewerbungstraining, Coaching, berufliche Integration).
  • Aus- und Weiterbildung: Mitarbeit im Personalbereich in Unternehmen oder in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung.
  • Beratung: Beratende Tätigkeiten und sozialpädagogische Familienhilfe, z.B. Familienberatung, Konfliktberatung bei Schwangerschaft, Erziehungsberatung.
  • Senioren: Arbeit in Seniorenheimen, Altenservice-Zentren und anderen altenpädagogischen Einrichtungen.
  • Verwaltung: Arbeit in der Organisationsentwicklung und –beratung, insbesondere in sozialpädagogischen Einrichtungen und Institutionen wie Jugendämtern und Verbänden.

Die ersten beruflichen Weichen können Erziehungswissenschaftler bereits während des Studiums mit der Wahl des Studienschwerpunktes stellen. Praktika sowie studienbegleitende Tätigkeiten sind eine weitere Möglichkeit, die persönliche berufliche Zielbestimmung noch weiter zu präzisieren. F 2Der Weg von Diplompädagogin Susanne Serbest ist durchaus nicht ungewöhnlich. Sie entschloss sich erst nach einer kaufmännischen Ausbildung zur Versicherungskauffrau für ein Studium der Erziehungswissenschaften. Nach ihrer Ausbildung hatte sie zunächst im Weiterbildungsbereich eines Versicherungsunternehmens gearbeitet und Kaufleute ohne Branchenerfahrung auf eine Tätigkeit im Versicherungsgewerbe vorbereitet. Diese Aufgabe machte ihr Spaß. Doch fehlten ihr wichtige didaktisch-methodische Grundlagen. Deswegen entschloss sie sich zu einem erziehungswissenschaftlichen Studium. Heute sagt sie: „Die Erziehungswissenschaften vermitteln sehr vielfältige Qualifikationen. Aber du musst lernen, möglichst schon im Studium eigene berufliche Schwerpunkt zu setzen.“ Eine Ausbildung, Arbeitserfahrungen aus Jobs, Praktika oder sozialen Diensten erleichtern das.

Kompetenzen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren

Den Studiengang Erziehungswissenschaften/Pädagogik gibt es bereits seit dem 18. Jahrhundert. Allerdings lag zu dieser Zeit der Studienschwerpunkt noch in der Ausbildung von Lehrern. Erst vor 50 Jahren setzte sich mit der Öffnung des Faches für empirische Forschungsmethoden, d.h. Feldforschung und damit einhergehend die Ableitung von Erkenntnistheorien der Begriff Erziehungswissenschaften durch. Zudem wurde das Studienfach Pädagogik die Lehre, Theorie und die Wissenschaft von der Erziehung und Bildung nicht nur der Kinder, sondern auch der Erwachsenen. Nach der Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen lassen sich aktuell folgende grundständige Bachelor-Studiengänge unterscheiden:

  • Bildungs- und Erziehungswissenschaft
  • Bildungswissenschaft
  • Bildung und Erziehung
  • Early Education (Bildung und Erziehung im Kindesalter)
  • Elementarpädagogik
  • Erziehungswissenschaft
  • Frühkindliche Bildung
  • Frühpädagogik (Leitung und Management von Kindertageseinrichtungen)
  • Pädagogik
  • Pädagogik der Kindheit.

Diese Aufstellung zeigt, dass die Erziehungswissenschaften häufig in der Form sogenannter Hybridstudiengängen angeboten werden. Solche Studienangebote kombinieren zwei oder mehrere Fachdisziplinen miteinander. Dies bestätigt auch Urte Harenberg. Die ehemalige Lehramtsstudentin entschied sich nach dem 1. Staatsexamen gegen den Lehrerberuf und schrieb sich stattdessen noch einmal in einem Magisterstudium mit den Fächern Erziehungswissenschaften, Deutsch und Englisch ein. In den Erziehungswissenschaften wählte sie die Schwerpunkte Supervision und Coaching (spezielle Beratungsformate). In ihrer Magisterarbeit bearbeitete sie dann das Thema „Interkulturelle Kommunikation“. Nach Stationen im Personalmanagement berät sie heute Jugendliche, darunter viele Flüchtlinge und Migranten, in der Aus- und Weiterbildungsplanung.

 

Verhalten verändern

 

Das Studium der Erziehungswissenschaften umfasst bis zum Bachelorabschluss einschließlich eines Praktikums, das gemäß Studienverlaufsplan meist in das 5. Semester integriert ist, sechs Semester. Nach dem Bachelorabschluss kann ein viersemestrigen Masterstudium angeschlossen werden. Während das Bachelorstudium stärker grundlagenorientiert ist, geht es im Masterstudium um eine vertiefte fachliche Spezialisierung. So etwa die Bildung in den unterschiedlichen Lebensphasen von der Kleinkindpädagogik bis hin zur Erwachsenenbildung oder den Umgang mit Medien und Religionen/Kulturen. Genauso gut könnte es aber auch um die Entwicklung und Umsetzung sowie die Zielanalyse entsprechender Konzepte in den Bereichen Umwelt, Kultur und Wirtschaft gehen. Die inhaltliche Bandbreite eines erziehungswissenschaftlichen Studiums kennt in der Tat kaum Grenzen.

 

Im Kern aber geht es immer um Erziehung. Erziehungswissenschaftler verstehen darunter soziales Handeln, das Lernprozesse herbeiführen und unterstützen möchte. Dessen Ziel ist es, ausgerichtet an gesellschaftlich gesetzten Erziehungszielen dauerhafte Verhaltensänderungen zu erreichen. Im Alltag zeigt sich, wie schwierig dieses Ziel trotz hohen persönlichen Einsatzes zu erreichen ist. Erziehungswissenschaftler benötigen deshalb nicht nur ein stabiles Durchhaltevermögen, sondern auch eine große Frustrationstoleranz. Und dabei wird ihnrn nicht nur Wissen aus ihrer eigenen Fachdisziplin, sondern auch aus der Psychologie und Sozialwissenschaft abverlangt. Der Pädagoge Jean Paul (1763-1825) schrieb einmal zutreffend: „Über Erziehung schreiben, heißt, beinahe über alles auf einmal schreiben.“

 

Menschliche Interaktion analysieren

 

Das Studium der Erziehungswissenschaften bietet zunächst eine Einführung in grundlegende Wissensbestände und Arbeitsweisen des Faches. Hierbei nehmen gerade in den ersten Semestern Studienfächer wie Statistik, Forschungsmethodik und Wissenschaftstheorie einen hohen Stellenwert ein. Das Hauptfach Erziehungswissenschaft beinhaltet einen für alle Studierenden verbindlichen Grundlagenbereich, in welchem in der Regel Grundkenntnisse der Methodik und Didaktik, aber auch verschiedenster Beratungskonzeptionen erarbeitet und analysiert werden. Abgerundet wird dieser Grundlagenbereich durch die Pflichtfächer Soziologie und Psychologie. Im Mittelpunkt dieser Beifächer stehen der Mensch und seine Interaktion mit der Umwelt. Die Studierenden setzen sich mit der Frage auseinander: Wie lernt der Mensch, sich in seiner sozialen Umgebung zurecht zu finden? Darüber hinaus wählen die Studierenden in der Regel zwei Studienschwerpunkte.

 

Am häufigsten fällt die Entscheidung zugunsten der Sozialpädagogik/Sozialarbeit. Sie umfasst alle Berufsfelder, in denen Hilfe und Unterstützung für Menschen bei der Bewältigung schwieriger Lebenslagen bereitgestellt werden. Dies gilt sowohl für die Gestaltung von Erziehungs- und Bildungsverläufen wie für die alltägliche Lebensführung. Im Kern handelt es sich um öffentlich organisierte personenbezogene Dienstleistungen, in denen Bildung und Qualifikation, psychosoziale Versorgung und sozialpädagogische Hilfen für Menschen aller Altersgruppen erbracht werden. Als Unterstützung bei der Bewältigung personaler und sozialer Herausforderungen umfasst das Berufsfeld der Sozialpädagogik/Sozialarbeit Zielgruppen aller Lebensalter: Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrem jeweiligen sozialen Umfeld.

 

Schwieriger Berufseinstieg

 

Die Erwachsenen- und Weiterbildung ist eine zweite häufig gewählte Vertiefungsrichtung. Sie stellt auf den wachsenden Bedarf an wissenschaftlich fundierten pädagogischen Dienstleistungen ab, der sich aus der Institutionalisierung lebenslangen Lernens ergibt. Berufliche Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung zielen auf Bildungs- und Lernprozesse Erwachsener in ihren vielfältigen Formen. Die reichen vom Einzelunterricht bis zur Gruppenarbeit, vom Frontalunterricht bis zum projekt- und praxisorientierten Unterricht, von Verhaltensübungen bis hin zu Präsentationen. Die Aufgabe der Erziehungswissenschaftler ist es, professionell gestaltete Lernumgebungen zu schaffen. Im Zentrum stehen dabei häufig die Handlungsfelder Weiterbildungsplanung und Weiterbildungsmanagement sowie Unterstützung von Bildungs- und Lernprozessen Erwachsener.

 

Susanne Serbest fiel es nach dem Ende ihres Studiums zunächst nicht leicht, einen Arbeitsplatz zu finden. „Du bist zwar für vieles qualifiziert, dennoch musst du deine Nische auf dem Arbeitsmarkt finden“, erinnert sie sich. Grund dafür ist das eher unscharfe Qualifikations-Profil von Erziehungswissenschaftlern. Der Arbeitsmarkt für Erziehungswissenschaftler ist zwar vielfältig, allerdings auch unspezifisch. Dies verdeutlichen die Erwerbslosenzahlen in diesem Bereich. Laut Statistischem Bundesamt lag die Zahl erwerbsloser Erziehungswissenschaftler zwischen den Jahren 2007 und 2011 durchschnittlich bei 6.000. Das entspricht einer Erwerbslosenquote von circa 5 Prozent. Kein Grund zur Panik, doch im Vergleich liegt die Arbeitslosigkeit von Erziehungswissenschaftlern deutlich über dem Durchschnitt von Hochschulabsolventen, der 3,9 Prozent beträgt.

 

Hohe Anforderungen an berufliche Flexibilität

 

Die Diplomarbeit bereits während einer Werksstudententätigkeit und in Kooperation mit einem Unternehmen geschrieben zu haben, erleichterte Susanne Serbest allerdings den Weg in den Beruf. Dennoch musste sie sich zunächst mit einem befristeten Arbeitsvertrag im Ausbildungs- und Personalentwicklungsbereich begnügen. Als sich die Möglichkeit bot, wechselte sie deshalb zu einem öffentlichen kommunalen Arbeitgeber. In der Organisation und Durchführung von berufsintegrierenden Projekten für Jugendliche und Langzeitarbeitslose konnte sie ihre Kenntnisse aus dem gewählten Studienschwerpunkt Beratung gut einsetzen. „Du musst kontinuierlich reflektieren, was du im Studium an theoretischen Grundlagen erlernt hast, um dieses Wissen anschließend auf deinen Berufsbereich übersetzen und praktisch anwenden zu können“, berichtet sie. Darüber hinaus wird Erziehungswissenschaftlern wie Susanne Serbest eine überdurchschnittliche berufliche Flexibilität abverlangt. Denn die meisten Projekte orientieren sich an den ständig verändernden gesellschaftlichen Bedürfnissen und Entwicklungen.

 

Umgekehrt ermöglicht diese berufliche Flexibilität jedoch auch, sich schnell in neue Arbeitsbereiche einarbeiten sowie sich strukturiert und organisiert neuen beruflichen Anforderungen stellen zu können. Susanne Serbest ist dafür ein gutes Beispiel. Nach einigen Jahren in der Projektarbeit und Beratung wechselte sie in die Arbeitsverwaltung. In einer norddeutschen Arbeitsagentur obliegt ihr heute die Funktion einer Pressesprecherin. Hier wertet sie regionale und überregionale Presseartikel im Hinblick auf aktuelle Tendenzen und konjunkturelle Entwicklungen sowie aktuelle politische Gegebenheiten und ihre Wirkungen auf den Arbeitsmarkt aus. Darauf aufbauend entwickelt sie mit den Mitarbeitern der operativen Einheiten eigene, beschäftigungsfördernde Handlungsstrategien. Dabei helfen ihr die umfangreichen Berufserfahrungen im Aus- und Weiterbildungssektor in der freien Wirtschaft genauso wie ihre späteren Einblicke in die Integrationsarbeit mit Jugendlichen.

 

Hilfe zur Selbsthilfe

 

Auch Urte Harenbergs Berufslaufbahn begann mit befristeten Beschäftigungsverhältnissen im Personalbereich eines internationalen Unternehmens. In den meisten Meetings war Englisch die Arbeitssprache. Neben ihrer Berufstätigkeit nahm sie schon bald eine Weiterbildung im Bereich des interkulturellen Managements auf. F 3Ihr Ziel war die strategische Personalplanung und -entwicklung in einem international agierenden Unternehmen. Folgerichtig führte sie eine weitere Karrierestation in den Bereich des Führungskräftefeedbacks sowie die operative Strategieplanung für im Ausland tätige deutsche Mitarbeiter. „Als Erziehungswissenschaftler“, betont auch sie, „darfst du dich nicht festlegen. Du musst immer beruflich offen und flexibel bleiben.“ Ihr eigener Weg ist ein gutes Beispiel dafür. Urte Harenberg wechselte den Job und berät nun Jugendliche bei der Erarbeitung von beruflichen Perspektiven. Und auch hier helfen ihr die zuvor erworbene interkulturelle Kompetenz sowie die englische Sprache. Denn inzwischen sind viele ihrer Klienten Flüchtlinge und Jugendliche mit Migrationshintergrund.

 

Der deutsche Pädagoge Christian G.F. Dinter (1760- 1831) sagte zu seiner pädagogischen Arbeit: „Über einen Graben, den das Kind ohne Gefahr aus eigener Kraft überspringen kann, darf ich es nicht hinüberheben.“ Damit macht er deutlich, dass in der pädagogischen Arbeit nicht der aktive Eingriff im Fokus steht. Stattdessen beobachten Erziehungswissenschaftler zunächst einmal Menschen in den entsprechenden Lebenslagen, analysieren deren Handlungsmuster und entwickeln bei Bedarf entsprechende Verbesserungsvorschläge. Ziel ist die Unterstützung des Klienten im Rahmen von Beratung und pädagogischer Betreuung. Nie aber geht es darum, Menschen Entscheidungen abzunehmen oder gar selbst aktiv in das Leben Anderer einzugreifen. So geht es in der Studienwahl für die Erziehungswissenschaften nicht allein darum, mit Menschen zusammenarbeiten zu wollen. „Vielmehr geht es darum, Menschen Hilfestellung zu geben, sich selbst weiterentwickeln zu können“, formuliert Urte Harenberg den Zentralpunkt der Erziehungswissenschaften. Stimmt! Auch in meinem Beruf. Und ja, auch ich bin Erziehungswissenschaftlerin.

 

Daten, Fakten & Links

(Stand: 01.03.2016)

Quelle: Informationssystem Studienwahl und Arbeitsmarkt 

Erziehungswissenschaftler: ca. 100.000

AlteA  Alterstruktur der berufstätigen Erziehungswissenschaftler:

  • unter 30 Jahre: 13%
  • 30 – 40 Jahre: 25%
  • 40 – 50 Jahre: 21%
  • über 50 Jahre: 41%

Arbeitslose Erziehungswissenschaftler: ca. 6.000. 37% der Arbeitslosen Erziehungswissenschaftler sind jünger als 35 Jahre.

Studienanfänger: ca. 13.000 (Universitäten ca. 11.000; Fachhochschulen ca. 2.000).

Studierende insgesamt: ca. 51.000 (davon im Bachelorstudiengang ca. 38.000 und im Masterstudiengang 13.000). Der Frauenanteil aller Studierenden liegt bei rund 80%.

Absolventen: 7.650.

Einkommen: 36.000- 42.000€ brutto/Jahr

Studienmöglichkeiten: http://www.bv-paed.de/studium-beruf/

Weiterführende Informationen:

Berufsprofil:https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung&such=P%C3%A4dagoge%2FP%C3%A4dagogin&dkz=58763

Berufsperspektiven von Erziehungswissenschaftlern: http://www.erziehungswissenschaft.uni-tuebingen.de/studium/studiengaenge/bachelor/berufsperspektiven.html

Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft: www.dgfe.de

 

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Fotos: privat