Alternative Geldanlagen für höhere Renditen / Foto: resch

Wolfsburg (WB/resch) - In Zeiten historisch niedriger Zinsen erwirtschaften viele bekannte Investmentmöglichkeiten kaum Renditen - einige Anlagemöglichkeiten sind gar bereits mit einem Negativzins belegt. Wird die Inflation mit berücksichtigt, wird bei nahezu jeder zinsabhängigen Geldanlage am Ende draufgezahlt - vom Termingeldkonto über Wertpapiere bis zur Lebensversicherung. Erste Alternative ist traditionell die Geldanlage in Aktien und Aktienfonds. Doch die Kursentwicklungen an den Börsen sind noch immer von der Angst einer nachschwellenden Finanzkrise geprägt und die Skandale großer Aktienunternehmen der letzten Jahre tragen auch nicht zur Dividendenerzielung und Kursgewinnen bei.

Alternative Geldanlagen für bessere Renditen

Fonds sind mittlerweile ebenfalls weit verbreitet. Weniger bekannt ist, dass es unter den Fonds auch interessante Alternativen existieren, die nicht aus typischen Zusammensetzungen (Aktien, Optionen, Wertpapiere) bestehen. Immobilienfonds, Medienfonds oder Umweltfonds beispielsweise bieten zurzeit solide Renditen. Eine klassische Alternative ist zudem Gold oder andere Edelmetalle. Auch hier schwanken die Kurse, aber gerade auf lange Sicht sind Edelmetalle eine interessante Alternative.

Die höchsten Renditen in den letzten Jahren wurden allerdings mit "exotischeren" Anlageformen realisiert. Alte Rennwagen, insbesondere Mercedes- und Ferrari-Fahrzeuge aus den 1950ern und 60ern, haben teils starke zweistellige prozentuale Wertsteigerungen in den letzten Jahren erfahren. Zweistellige Renditen haben auch Rotweine von Chateau Pavie (für bestimmte Jahrgänge) erfahren. Gar dreistellige Renditen haben einige zeitgenössische Kunstwerke erfahren - allen voran Werke von Marcel Duchamp, Jackson Pollock und Vasudeo Gaitonde. Starke Renditen gab es zudem bei mageren Schweinen und Sojabohnenmehl.

Diese Beispiele zeigen bereits die vielfältigen Möglichkeiten alternativer Geldanlagen auf. Sachwerte wie Oldtimer, Youngtimer und Antiquitäten sind auch als Alternativen zu Immobilien interessant. Kunst und Kultur wie teure/spezielle Weine und Kunstwerke sowie auch andere Sammlerobjekte wie Briefmarken und Schmuck sind aus Anlegersicht eine versprechende Alternative. Die zurzeit teils niedrigen Rohstoffpreise machen die Rohstoffmärkte für die Zukunft interessant - und diese Märkte bestehen aus deutlich mehr als nur Öl. Gerade Nahrungsmittel versprechen Gewinnpotential.

Alternative Investments auch für den Normalbürger

In obigen Beispielen wird mit Millionenbeträgen gehandelt, aber auch für den einfachen Anleger gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, im entsprechenden Rahmen in Sachwerte, Sammelobjekte und Rohstoffe zu investieren. Gerade bei Sammelobjekten mit einer großen Sammlerschaft im Rücken verspricht die Anlage eine gewisse Stabilität in der Wertentwicklung. Neben Briefmarken, eines der klassischen Sammelobjekte, sind hier besonders Münzen zu nennen. In erster Linie sind sogenannte Anlagemünzen für Anleger interessant.

Auch die Alternativen unterliegen Risiken

Wie jede Anlageform besitzen auch die alternativen Investments Risiken, die natürlich nicht ignoriert werden dürfen. So wie Immobilien möglicherweise im Moment in einer Spekulationsblase stecken, können auch andere Anlagen in Spekulationsblasen geraten und mit Platzen der Blase die Gefahr eines deutlichen Wertverlusts. Insbesondere für spezielle Sammelobjekte sind zudem immer wieder Trends zu beobachten, die unterschiedlich lang anhalten können, aber irgendwann enden. Auch für die alternativen Geldanlagen gilt, dass hohe Renditen mit höheren Risiken einhergehen.

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Foto: Container (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hat sich für das umstrittene transatlantische Freihandelsabkommen TTIP ausgesprochen: "TTIP ist kein Angriff der Amerikaner auf Europa", sagte Albig im Interview mit der "Welt". Gerade Deutschland