Foto: Frankfurter Wertpapierbörse (über dts Nachrichtenagentur)

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem Kursrutsch an den Börsen in den USA und Asien ist der DAX am Dienstagmorgen mit einem Minus, aber nicht so schwach wie befürchtet in den Handel gestartet. Kurz nach 9:30 Uhr wurde der Index

mit 12.435 Punkten berechnet und damit rund zwei Prozent schwächer als bei Vortagesschluss. Aufgemacht hatte der Xetra-Handel noch mit einem Abschlag in Höhe von 3,6 Prozent, die Frühindikatoren hatten sogar auf ein Minus in Höhe von fünf Prozent hingedeutet.

"Die Schwankungen sind möglicherweise verstärkt worden durch risikogesteuerte Fonds, die zuletzt an Bedeutung gewonnen haben", hieß es in einem Frühkommentar der Deutschen Bank. Diese Fonds gingen aus dem Risiko, wenn die Volatilität anziehe. "So können sie einen Abwärtstrend verlängern, obwohl der eigentliche Auslöser bereits eingepreist scheint."

Den größten Kursabschlag gab es bei den Papieren der Münchener Rück, wobei allerdings auch die am Morgen veröffentlichten Bilanzzahlen eine Rolle spielten. 2017 wurde ein Ergebnis von 392 Millionen Euro erzielt, wobei die Wirbelstürme Harvey, Irma und Maria den Gewinn drückten. Auch Linde und Commerzbank ließen über drei Prozent nach.

Papiere der Deutschen Börse waren von den Kurskapriolen an den Börsen am wenigsten beeindruckt und ließen bis 9:30 Uhr "nur" etwa 0,8 Prozent nach.