Foto: Glasfassade an einem Bürohaus (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Präsident der Metall-Arbeitgeber, Rainer Dulger, fordert von der künftigen Bundesregierung, eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten voranzutreiben. Die Arbeitszeitbestimmungen stammten noch "aus der Zeit von Telex und Wählscheibe" und seien "viel zu starr",

sagte Dulger der "Passauer Neuen Presse" (Dienstagsausgabe). "Wir brauchen hier dringend eine fortschrittliche und zeitgemäße Lösung. Dafür würde es reichen, die ausgewogene EU-Arbeitszeitrichtlinie hierzulande endlich anzuwenden." In Zeiten von Internet, Laptop und iPad wollten die Menschen zu Recht ihre Arbeitszeit individueller gestalten. "Wer um 14:00 Uhr das Unternehmen verlässt, um sein Kind aus der Kita zu holen, und sich abends aber noch mal daheim vor den Rechner setzt, sollte am Morgen wieder pünktlich zur Arbeit erscheinen dürfen, auch wenn er die starre Ruhezeit von elf Stunden nicht ganz einhalten würde", sagte der Gesamtmetall-Präsident.

"Hier ist dringend mehr Flexibilisierung notwendig, und zwar auch im Interesse der Arbeitnehmer!"