Anschlag in London: Polizei identifiziert zwei mutmaßliche Attentäter / Foto: dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem Terroranschlag in der britischen Hauptstadt London hat die Polizei zwei der mutmaßlichen Attentäter identifiziert. Khuram B., ein in Pakistan geborener Brite, und Rachid R., der marokkanischer und libyscher Herkunft sei, hätten beide im Londoner Stadtteil Barking gelebt, teilten die Ermittler am Montag mit.

Polizei bestätigt sechs Todesopfer nach Terroranschlag in London / Foto: dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem Terroranschlag in London vom Samstagabend hat die Polizei am frühen Sonntagmorgen sechs Todesopfer bestätigt. Darüber hinaus seien drei Attentäter getötet worden. Mindestens 20 Personen wurden verletzt.

Polizei sucht nach Londoner Terroranschlag Tatverdächtigen / Foto: dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem Londoner Terroranschlag sucht die Polizei nach mindestens einem Tatverdächtigen, der womöglich auf der Flucht ist. Dem Vernehmen nach waren mehrere Attentäter in dem Anschlag an mindestens zwei Tatorten involviert, zwei Attentäter sollen von der Polizei erschossen worden, es soll aber auch zu Festnahmen gekommen sein.

Tote und Verletzte bei Terroranschlag in London / Foto: dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) - Bei dem Terroranschlag in London sind am Samstagabend mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Zeitung "The Sun" berichtete auf ihrer Internetseite von mindestens sieben Todesopfern und mindestens 20 Verletzten, die Polizei habe zudem zwei Personen erschossen. Eine offizielle Bestätigung dazu gab es zunächst nicht.

Gegen 22 Uhr Ortszeit (23 Uhr deutscher Zeit) war ein Kleintransporter in eine Fußgängergruppe an der London Bridge gefahren. Die Polizei schickte bewaffnete Sicherheitskräfte zudem an mindestens zwei weitere mögliche Tatorte. Der Vorfall im Stadtteil Vauxhall entpuppte sich jedoch als eine Messerstecherei, die mit dem Terroranschlag an der London Bridge nicht in Verbindung stehe, so die Sicherheitskräfte.

Am Borough Market hingegen, wenige Hundert Meter südlich des Tatorts an der London Bridge, war die Lage weiter unklar. Auch an der London Bridge waren drei Stunden nach dem ersten Vorfall drei laute Explosionen zu hören. Dabei soll es sich um kontrollierte Sprengungen der Polizei gehandelt haben.

Die Behörden veröffentlichte lange keinerlei Einschätzungen oder Details und rief lediglich die Bevölkerung auf, einen sicheren Ort aufzusuchen und insbesondere die Gegend um die London Bridge zu meiden. Später wurde bestätigt, dass es sich um einen Terroranschlag handele. Auf in sozialen Medien verbreiteten Videos waren unter anderem Polizeibeamte zu sehen, die in eine Bar stürmten und die Gäste aufforderten, sich auf dem Boden zu ducken.

Zeugen wollen auch mehrere Festnahmen beobachtet haben und berichteten von Schüssen. Auch von Männern, die mit Messern in einem Restaurant Menschen niederstachen, wurde von zahlreichen Zeugen unabhängig voneinander berichte. Londonds Rettungsdienst bestätigte, mit zahlreichen Kräften an der London Bridge im Einsatz zu sein. Der Notruf solle nur in wirklichen Notfällen gewählt werden. US-Präsident Donald Trump nahm den Terroranschlag in London zum Anlass, wieder für einen von ihm geforderten Einreisestopp für Muslime aus bestimmten Ländern zu werben. "We need to be smart, vigilant and tough. We need the courts to give us back our rights. We need the Travel Ban as an extra level of safety!", schrieb Trump am Samstagabend (Ortszeit) auf Twitter. Gleichzeitig versicherte er die Solidarität der USA mit Großbritannien. "Whatever the United States can do to help out in London and the U. K., we will be there - WE ARE WITH YOU. GOD BLESS!", so Trump. Auch Großbritanniens Premierministerin Theresa May ließ sich auf dem Laufenden halten.

Foto: dts Nachrichtenagentur

Foto: Polizei im Fußball-Stadion (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - In der Diskussion um die zunehmende Fangewalt im Fußball wird Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) für 10. August einen Fußballgipfel in Hannover einberufen. Dort will der Minister mit Fans, Aktiven und Fußballfunktionären über Gegenmaßnahmen und die Fußballkultur reden.

Adenau (dts Nachrichtenagentur) - Das Festival "Rock am Ring" wird am Samstag fortgesetzt. "Nach intensiven Durchsuchungen des gesamten Festivalgeländes haben sich die Verdachtsmomente für eine akute Gefährdungslage nicht erhärtet", teilten die Veranstalter mit. Die Polizei habe grünes Licht für die Fortsetzung gegeben.

Foto: Polizeiabsperrung (über dts Nachrichtenagentur)

Adenau (dts Nachrichtenagentur) - Das Musikfestival "Rock am Ring" ist am Freitag unterbrochen worden. Die Polizei habe den Veranstalter aufgrund "einer terroristischen Gefährdungslage" vorsorglich dazu angewiesen, hieß es in einer auf der Internetseite der Veranstaltung veröffentlichten Mitteilung.

Foto: Mutmaßlicher Attentäter in Manila am 02.06.2017 ( Text: über dts Nachrichtenagentur)

Manila (dts Nachrichtenagentur) - Bei einem Anschlag auf ein Spielkasino auf den Philippinen sind mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 75 Menschen wurden verletzt, zum Teil als sie panikartig den Gebäudekomplex verlassen wollten. Der Vorfall ereignete sich in einem "Casino Resort" in der Hauptstadt Manila,

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