Foto: Menschen in einer Fußgängerzone (über dts Nachrichtenagentur)

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - Im Jahr 2018 ist fast jede fünfte Person der 512 Millionen Menschen in der Europäischen Union 65 Jahre alt oder älter gewesen (19,7 Prozent). Die fast kontinuierlich abnehmende Zahl der Neugeborenen

und die steigende Lebenserwartung führten zu einer Alterung der EU-Bevölkerung, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) unter Berufung auf Daten des EU-Statistikamts Eurostat am Freitag mit. Am höchsten war der Anteil der Generation "65 plus" in Italien (22,6 Prozent), Griechenland (21,8 Prozent), Portugal (21,4 Prozent) und Deutschland (21,4 Prozent).

Während in den nächsten Jahrzehnten mit einem starken Wachstum der Weltbevölkerung zu rechnen ist, wird die EU-Bevölkerungszahl bis 2050 voraussichtlich weitgehend stabil bleiben, so das Statistikamt weiter. Die Basisvariante der aktuellen EU-Bevölkerungsvorausberechnung geht für den Zeitraum 2018 bis 2050 von einem Zuwachs von 3,2 Prozent aus (529 Millionen Menschen). Regional fällt die Vorausberechnung jedoch sehr unterschiedlich aus.

13 EU-Staaten erwarten ein Bevölkerungswachstum, darunter Luxemburg (+56 Prozent), Schweden (+26 Prozent) und Irland (+20 Prozent). In 15 Staaten ist dagegen mit einem Rückgang zu rechnen, vor allem in den osteuropäischen Staaten Litauen (-31 Prozent), Lettland (-22 Prozent) und Bulgarien (-21 Prozent), so das Bundesamt.

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