Foto: Fahnen von Deutschland und Großbritannien (über dts Nachrichtenagentur)

London (dts Nachrichtenagentur) - Der britische Violinist Nigel Kennedy will sein Heimatland nach dem Brexit verlassen. "Vielleicht lasst Ihr mich ja nach Berlin ziehen", sagte Kennedy der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Ihm sei es peinlich, Brite zu sein.

 "Gerade als Musiker gehören wir alle zu einer internationalen Gemeinschaft", man unterscheide dort nicht zwischen Indern und Franzosen, Juden und Heiden. "Als Musiker lernen wir überall auf der Welt voneinander - und insofern bin ich stolz darauf, ein Bürger Europas zu sein", so Kennedy weiter. Er werde aber für Konzerte auf die Insel zurückkehren.

"Schließlich kann ich all die Affen dort ja nicht für immer allein lassen, obwohl ich eigentlich nicht länger Bürger eines Staates sein möchte, der von solch einem engstirnigen Denken geprägt ist", sagte der Musiker.

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