Foto: Indonesien (über dts Nachrichtenagentur)

Palu (dts Nachrichtenagentur) - Nach zwei Erdbeben und einem nachfolgenden Tsunami ist die Zahl der Toten auf der indonesischen Insel Sulawesi auf mindestens 384 angestiegen.

Rund 30 Menschen würden noch vermisst, teilten die Behörden am Samstag mit. Über 500 Menschen sollen verletzt worden sein.

Die Flutwelle am Freitag war von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,5 ausgelöst worden. Zuvor hatte es bereits ein Erdbeben der Stärke 5,9 gegeben, was möglicherweise ebenfalls schon zu Zerstörungen geführt, aber alleine vermutlich keinen starken Tsunami ausgelöst hatte. Zahlreiche Häuser in der rund 350.000 Menschen starken Inselhauptstadt Palu wurden weggeschwemmt.

Auch der Flughafen der Stadt wurde geschlossen. Laut lokaler Medienberichte hatte es zwar eine Tsunami-Warnung gegeben, viele Menschen sollen diese aber nicht rechtzeitig mitbekommen haben.