Bei dem Sturmtief "Xavier" sind bisher mindestens vier Menschen ums Leben gekommen / Foto: dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) - Sturmtief "Xavier" hat am Donnerstag im Norden und Osten Deutschlands erhebliche Schäden verursacht. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben. In Mecklenburg-Vorpommern wurde nach Angaben der Polizei ein Lkw-Fahrer von einem Baum erschlagen.

In Brandenburg hatte laut den Beamten ein Ast die Windschutzscheibe eines Autos getroffen, dabei sei eine Person ums Leben gekommen. Zudem sei eine Frau in einem Auto in derselben Region durch einen umstürzenden Baum getötet worden. In Hamburg war zuvor eine Frau gestorben, nachdem ein Baum auf ihr Fahrzeug gefallen war.

Mehrere Menschen in Norddeutschland wurden verletzt. Die Bahn sperrte zahlreiche Strecken. Nach Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen wurde auch in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und im Großraum Leipzig vorübergehend der Bahnverkehr eingestellt.

Umgestürzte Bäume und Äste in den Oberleitungen seien der Grund, manchen Strecken würden aber auch "vorsorglich" gesperrt, damit die Züge nicht auf offener Strecke halten müssen, so die Bahn. In Berlin wurde zudem der S-Bahn-Verkehr im gesamten Netz eingestellt, auch der U-Bahn-Verkehr wurde im Bereich der oberirdischen Streckenabschnitte ausgesetzt. Auch im Flugverkehr kam es zu Verzögerungen.

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