Foto: Rechtsextreme (über dts Nachrichtenagentur)

Apolda (dts Nachrichtenagentur) - Im thüringischen Apolda ist es zu heftigen Ausschreitungen zwischen rechten Randalierern und der Polizei gekommen. Etwa 100 Menschen seien festgenommen worden, teilte eine Sprecherin der Polizeiinspektion Jena mit.

Die genauen Zahl war zunächst unklar. Nach Angaben der Polizei stieg eine große Gruppe von Rechtsextremen aus einem Zug, vermummte sich und feuerte große Mengen Pyrotechnik ab. Zudem wurden aus der Gruppe heraus Flaschen und Steine nach Polizisten vor Ort geworfen. "Es ist gleich zur Sache gegangen", so ein Sprecher.

Einige Personen hätten erheblichen Widerstand geleistet. Die Gruppe war zunächst Teil eines Aufmarsches rechter Gruppen in Halle an der Saale gewesen. Dort hatte wegen umfangreicher Gegendemonstrationen der Marsch jedoch abgesagt werden müssen.

Wegen des Polizeieinsatzes kam es zu kurzzeitigen Behinderungen im Zugverkehr, verletzt wurde niemand. Es wurden Verfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet.