Foto: Thomas Müller (FC Bayern) (über dts Nachrichtenagentur)

Bremen (dts Nachrichtenagentur) - Der FC Bayern München steht im Finale des DFB-Pokals. Die Bayern gewannen am Mittwochabend das zweite Halbfinale bei Werder Bremen mit 3:2. In der Anfangsphase der Partie begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe,

bevor die Bayern ab der 20. Minute etwas besser ins Spiel kamen. Werder blieb aber gefährlich. In der 36. Minute konnten die Bayern schließlich in Führung gehen. Robert Lewandowski erzielte den Treffer, nachdem ihm der Ball nach einer hektischen Szene im Bremer Strafraum vor die Füße gefallen war. Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Bayern leichte Feldvorteile.

Die Bremer fanden nur wenige Mittel gegen die kompakte Defensive der Gäste. In der 63. Minute traf schließlich Thomas Müller zum 2:0 und sorgte somit für die vermeintliche Vorentscheidung. Allerdings erzielte Yuya Osako in der 74. Minute den Anschlusstreffer, womit wieder Spannung in die Begegnung kam.

Nur eine knappe Minute später traf Milot Rashica zum Ausgleich. Damit war das Momentum auf einmal auf Seite der Hausherren. In der 80. Minute hatten sie allerdings Pech, als der Schiedsrichter nach einem leichten Schubser von Theodor Gebre Selassie gegen Kingsley Coman auf den Elfmeterpunkt zeigte.

Die Entscheidung war sehr hart. Da es sich aber nicht um eine hundertprozentige Fehlentscheidung handelte, konnte der Videoschiedsrichter nicht eingreifen. Lewandowski verwandelte den fälligen Strafstoß. Bremen konnte im Anschluss nicht erneut antworten. Im Finale am 25. Mai im Berliner Olympiastadion treffen die Bayern auf RB Leipzig. Die Sachsen hatten sich bereits am Dienstag im anderen Halbfinale gegen den Hamburger SV durchgesetzt.