Foto: Julian Brandt (Bayer 04 Leverkusen) (über dts Nachrichtenagentur)

Heidenheim (dts Nachrichtenagentur) - Der 1. FC Heidenheim hat überraschend durch einen 2:1-Sieg gegen den Bundesligisten Bayer Leverkusen das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht. Nach dem Sieg in der Bundesliga gegen Bayern München

konnten die Leverkusener im DFB-Pokal nicht an seinen Aufwärtstrend unter dem neuen Trainer Peter Bosz anknüpfen. Im ersten direkten Pflichtspiel beider Teams zeigte sich Leverkusen trotz fünf Umstellungen im Vergleich zum Bayern-Spiel in der ersten Halbzeit dominant.

Nachdem Brandt in der 38. Spielminute noch den Pfosten traf, machte er es sechs Minuten später besser und vollendete aus spitzem Winkel ins lange Eck zum 1:0. Kurz nach der Pause meldeten sich die Heidenheimer postwendend zurück. Per Linksschuss erzielte Nikola Dovedan den umjubelten Ausgleich für den Underdog. Doch der formstarke Zweitligist hatte noch einen Pfeil im Köcher: Multhaups Schuss aus spitzem Winkel konnte Dragovic erst hinter der Torlinie klären.

In der Folge schaffte es der Favorit aus Leverkusen nicht, für Gefahr vor dem Heidenheimer Tor zu sorgen, sodass sich der FCH zum zweiten Mal überhaupt für das Viertelfinale qualifizieren konnte.