Von links nach rechts: Konstantin Bachor, Fabian Bock, Carlo Kaminsky, Marc Günther und Hendrik Bedewitz / Foto: VfL Wolfsburg/Triathlon

Wolfsburg (WB/VfL Wolfsburg/Triathlon) - Nicht nur am Tankumsee lieferten sich die Triathleten am Sonntag, den 29. Juli. ein heißes Rennen. In der Regionalliga Nord trat die Mannschaft des VfL Wolfsburg am Silbersee in Stuhr an, um erneut einen Tagessieg in der dritthöchsten deutschen Triathlonliga einzufahren.

Über die olympische Distanz von 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen wollten die Grün-Weißen zudem ihre Podiumsplatzierung in der Tabelle festigen. Da erstmals in dieser Saison auch Profi-Athlet Konstantin Bachor für die VfLer an den Start ging, standen die Chancen hierfür nicht schlecht.

Das heiße Wetter der vergangenen Tage hatte den See vor den Toren Bremens auf über 25 C° erwärmt, sodass die Athleten ohne ihren Neoprenanzug auf die Schwimmstrecke gingen. Dem starken Schwimmer Carlo Kaminsky bereitete dies natürlich keine Probleme, er verließ nach 21:05 min als Zweiter des 95 Mann starken Feldes das Wasser. Konstantin Bachor und Hendrik Bedewitz folgten nur wenige Sekunden dahinter an den Positionen vier und fünf. Marc Günther verließ nach 22:27 min auf Platz 18 den Silbersee, Fabian Bock lag nach dem Schwimmen an Position 44.
Wie erwartet ließ der als starker Radfahrer bekannte Bachor auf der 40 km langen Strecke keine Zweifel daran, wer am Ende des Tages ganz oben aufs Podest steigen würde. In 56:35 min unterbot er nicht nur den Streckenrekord, sondern fuhr auch über 2 Minuten schneller als der zweitbeste Radfahrer des Tages. Bedewitz setzte sich nach dem Schwimmen an die Spitze der Verfolger und begann dank einer Radzeit von 58:54 min an Position zwei das abschließende Laufen. Günther absolvierte den Radabschnitt in 58:53 min und schob sich damit auf Position sieben vor. Kaminsky musste in der zweiten Disziplin einige Plätze einbüßen, lag vor dem abschließenden Lauf aber dennoch auf Position 17. Fabian Bock behauptete sich im Mittelfeld.

Nach seiner überragenden Radleistung nahm Bachor über drei Minuten Vorsprung auf seinen ärgsten Konkurrenten mit auf die Laufstrecke. Er ließ dann nichts mehr anbrennen und beendete das Rennen nach 1:55:55 h souverän an erster Stelle. Günther konnte sich durch einen gewohnt starken Lauf ebenfalls einen Platz auf dem Podium sichern, die 10 km absolvierte er in 35:40 min und erreichte damit nach 1:57:00 h den Bronzerang. Bedewitz verlor beim Laufen zwar noch ein paar Plätze, im Ziel reichte es für ihn dank einer Gesamtzeit von 2:00:00 h aber zu einem hervorragenden neunten Platz. Als vierter Wolfsburger erreichte Carlo Kaminsky nach 2:02:35 h an Position 20 das Ziel. Fabian Bock beendete das Rennen nach 2:08:37 h als 50.
In der Addition der vier schnellsten Starter konnten sich die Wolfsburger überlegen den Tagessieg vor den Mannschaften aus Hameln und Hamburg sichern. Vor dem Wettkampf in Stuhr hatten die VfLer auf Rang drei in der Tabelle gelegen. Die zuvor zweitplatzierten Kieler landeten in Stuhr allerdings nur auf dem 11. Platz, sodass die Grün-Weißen nun auf den Silberrang vorrücken konnten. Zwar scheint der Tabellenführer aus Hamburg nicht mehr einholbar zu sein. Doch die Verteidigung der Vize-Meisterschaft sollte den Wolfsburgern dennoch Motivation genug sein, beim letzten Wettkampf in Bad Zwischenahn am 25. und 26. August noch ein letztes Mal alles in die Waagschale zu werfen.