Foto: Fußbälle (über dts Nachrichtenagentur)

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) - Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Steffi Jones trotz des Ausscheidens im Viertelfinale der Frauen-Fußball-EM das Vertrauen ausgesprochen. Der Vertrag der Bundestrainerin der Frauen-Nationalmannschaft

werde bis zur Weltmeisterschaft 2019 in Frankreich verlängert und enthalte die Option auf eine weitere Verlängerung bis zu den Olympischen Spielen 2020, teilte der DFB am Mittwoch mit. Steffi Jones habe die Abläufe bei der EM analysiert und aufgezeigt hat, welche Lehren und Konsequenzen aus dem frühen Ausscheiden zu ziehen seien.

"Steffi Jones hat uns in ihrer Analyse vermittelt, dass sie aus der enttäuschenden EM wichtige Erfahrungen mitnimmt und Lehren für ihre künftige Arbeit zieht", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel. "Wir sind davon überzeugt, dass sie die sportlichen Konzepte und die Kompetenz hat, um die WM 2019 als nächste große Herausforderung erfolgreich anzugehen." Bundestrainerin Steffi Jones sagte: "Für mich war mein erstes Turnier als Bundestrainerin ein lehrreicher Prozess, deshalb werden wir die eine oder andere Anpassung vornehmen. Unser Ziel ist es, die Mannschaft und unser Spielsystem weiterzuentwickeln, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und wieder erfolgreich zu sein." Die Frauen-Nationalmannschaft startet in die Qualifikation für die WM 2019 in Frankreich mit dem Spiel gegen Slowenien in Ingolstadt am 16. September. In der Gruppe 5 trifft das DFB-Team zudem auf Island, die Tschechische Republik, Slowenien und die Färöer.