Foto: EU-Fahnen (über dts Nachrichtenagentur)

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) - Die EU-Staats- und Regierungschefs haben ihren Sondergipfel zur Festlegung des künftigen EU-Spitzenpersonals am Montagmorgen mit einem Arbeitsfrühstück fortgesetzt. Das teilte der Sprecher von EU-Ratspräsident Donald Tusk über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Der Gipfel war am späten Sonntagabend unterbrochen worden. Seitdem hatte Tusk bilaterale Gespräche mit den Teilnehmern geführt, um doch noch eine Einigung zu erzielen. Vor allem bei der Besetzung des Amtes des EU-Kommissionspräsidenten gibt es dem Vernehmen nach Redebedarf. Die Europawahl-Spitzenkandidaten der beiden größten Parteienfamilien, der Sozialdemokrat Frans Timmermans sowie der CSU-Politiker Manfred Weber, konnten offenbar noch nicht die nötige Unterstützung hinter sich versammeln.

Auch weitere Namen sollen Medienberichten zufolge besprochen werden. Neben dem EU-Kommissionspräsidenten muss auch geklärt werden, wer künftig die Posten des EU-Ratspräsidenten sowie des EU-Außenbeauftragten besetzen darf. Der neue Präsident des Europäischen Parlamentes muss ebenfalls bestimmt werden - die konstituierende Sitzung des Parlamentes findet in dieser Woche statt.