Foto: Fridays-for-Future-Protest (über dts Nachrichtenagentur)

Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) - Mit Blick auf den Kohleausstieg ist die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) zu einer Debatte mit den Aktivisten von Fridays for Future bereit. "Von der jungen Generation kann man nicht erwarten,

dass sie genau sagen, wie ein Kohleausstieg bis zum Jahr 2030 funktionieren soll. Das ist nicht ihre Aufgabe", sagte Eisenmann dem Nachrichtenmagazin "Focus".

"Wir müssen mit ihnen diskutieren, warum wir bis 2038 aussteigen wollen und was die Gründe dafür sind. Dann fühlen sie sich ernst genommen. Und zugleich müssen wir schauen, ob es schneller geht. Wenn das möglich ist, bin ich dafür", soEisenmann. Die designierte CDU-Spitzenkandidatin für die baden-württembergische Landtagswahl 2021 glaubt, dass ihre Partei das Thema Klimaschutz unterschätzt hat. "Greta Thunberg und die anderen machen uns klar, dass wir zu langsam sind. Wir müssen Ökologie und Ökonomie schneller miteinander versöhnen. Die Frage ist, wie wir das sozial verträglich hinkriegen."