Polizeitaucher / Foto: markus roider/Pixabay

Ursache für den tödlichen Badeunfall am Dienstagabend am Tankumsee geklärt
Isenbüttel (WB/resch) - Am Tankumsee war am Dienstagabend ein 20-jähriger Afghane gestorben (WB berichtete). Mittels einer Obduktion des Mannes konnte der Fall aufgeklärt werden. Der Flüchtling aus Braunschweig starb durch Herz- und Kreislaufversagen.

Der junge Mann sei nicht ertrunken, Todesursache war ein Versagen von Herz und Kreislauf, das bestätigte Gifhorns Polizeisprecher. Rechtsmediziner der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hatten am Donnerstag die Obduktion in Anwesenheit von Kripo-Beamten des Fachkommissariats 1 der Gifhorner Polizei vorgenommen. Fremdverschulden liegt definitiv nicht vor.

Der 20-jährige Schwimmer sei am Dienstagabend um 20.30 Uhr plötzlich im See untergegangen, so berichteten Zeugen. Sofort wurde eine groß angelegte Suchaktion gestartet. Die musste bei Einbruch der Dunkelheit jedoch ohne Erfolg abgebrochen werden.

Am Mittwoch wurde dann weiter gesucht. Die Leiche des 20-Jährigen wurde am Mittag von Polizeitauchern geborgen. Ein Spürhund in einem Polizeiboot hatte angeschlagen und so der Tauchergruppe der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen den Hinweis auf die Stelle an der sich der Tote befand gegeben.