Polizei leitet zahlreiche Ermittlungsverfahren ein
Wolfsburg (WB/Polizei Wolfsburg) - Im Rahmen des gestrigen Fußball-Bundesligaspiels zwischen dem VFL Wolfsburg und dem SV Werder Bremen kam es nach dem Spiel gegen 20.15 Uhr zu einem Landfriedensbruch.

Es war gegen 20.15 Uhr, als sich eine Gruppe von sechs Bremer Fußballfans im Alter von 16 bis 18 Jahren von der Arena in Richtung Innenstadt auf dem Heimweg befand. Auf dem Weg hinauf zur Berliner Brücke wurden sie von einer etwa 35-köpfigen Gruppe aus dem Wolfsburger Fanlager zu Fuß überholt. Während des Vorbeigehens wurden die sechs Bremer Fans an den dortigen Zaun gedrückt, bedroht und ihrer Fanutensilien beraubt. In unmittelbarer Nähe stehende Polizeibeamte, griffen ein  und stoppten die Wolfsburger Gruppe. Die Bremer Gruppe wandt sich an die Beamten. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung der Wolfsburger fanden die Beamten auf dem Boden liegend die zuvor geraubten Fanutensilien. Die Bremer Fußballfans erhielten ihre Fanutensilien wieder ausgehändigt und konnten ihren Heimweg fortsetzen.

Insgesamt leitete die Polizei gegen 35 Wolfsburger Fußballanhänger Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs ein.  Mit der Maßnahme unterstreicht die Polizei ihr konsequentes Vorgehen gegen gewalttätige Fußballfans. Gesamteinsatzleiter Olaf Gösmann: "Die Polizei duldet keine Gewalttätigkeiten, egal welchem Fanlager die Betroffenen angehören. Wir unterbinden jegliche Art von Gewalt und führen die Verursacher einem Strafverfahren zu."