Die 9b des Theodor-Heuss-Gymnasiums Wolfsburg bringt einen Mathekoffer mit kniffligen Denkaufgaben vom Wettbewerb mit nach Hause / Foto: Stiftung NiedersachsenMetall

Sechs Schulklassen wurden für ihre erfolgreiche Teilnahme beim niedersächsischen Landeswettbewerb ausgezeichnet
Hannover/Wolfsburg (WB/Stiftung NiedersachsenMetall) - Laut brauste der Jubel durch die Aula der Schillerschule Hannover, als heute die niedersächsischen Gewinner des Schülerwettbewerbs „Mathematik ohne Grenzen“ bekannt gegeben wurden. Angetreten waren in diesem Jahr 160 Klassen der 9. und 10. Jahrgänge mit mehr als 4.100 Schülerinnen und Schülern.

Ganz nach oben auf das Siegertreppchen kletterten die 9a der Ricarda-Huch-Schule Hannover und die 10a der Bismarckschule Hannover. Beide Jahrgangssieger
wurden dafür mit je 500 Euro Preisgeld für ihre Klassenkassen belohnt. Auf den zweiten Platz rechnete sich die 9.1 des Otto-Hahn-Gymnasiums aus Gifhorn sowie die 10d der Bismarckschule Hannover. Sie freuten sich über 300 Euro. Als Drittplatzierte durften die 9b des Theodor-Heuss-Gymnasiums Wolfsburg und die 10 mn
des Theodor-Heuss-Gymnasiums Göttingen je 200 Euro mit nach Hause nehmen. Ein exklusiver Mathekoffer mit kniffligen Denkaufgaben ging in diesem Jahr
an dasTheodor-Heuss-Gymnasium aus Wolfsburg und wird dort künftig für noch mehr Spaß und Abwechslung im Unterricht sorgen.
Dass Mathe langweilig sei, glaubt hier und an den Schulen der Preisträger aber schon längst niemand mehr. Dazu beigetragen hat der Wettbewerb, an dem sich viele der preisgekrönten Schulen seit Jahren beteiligen. Das Besondere: Weltweit lösen rund9.000 Klassen in 31 Ländern auf fast allen Kontinenten am gleichen Tag die gleichen Aufgaben. Die fast 215.000 Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Aufgaben gemeinsam im Klassenverband – neben mathematischem Geschick sind also Teamgeist, Zeitmanagement und sogar Fremdsprachenkenntnisse gefragt, da eine Fragein einer europäischen Fremdsprache gestellt und in dieser beantwortet werden muss.
Erstmals wurde in diesem Jahr auch der Junior-Wettbewerb für niedersächsische Schulen angeboten, dessen Aufgabenstellungen denen des „großen“ Wettbewerbs ähneln: acht  Aufgaben waren in Teamarbeit innerhalb von 45 Minuten zu lösen, von jeder Aufgabe durfte jede der 60 Klassen nur eine Lösung abgeben. Über die besten Klassenergebnisse freuten sich die Schülerinnen und Schüler der 5b des Gymnasiums Bad Nenndorf und der 6d der Schillerschule Hannover. Die besten Klassen des Junior-Wettbewerbs erhielten Urkunden und kleine Preise.
In Niedersachsen wird der Wettbewerb von der Mathematikfachgruppe der Schillerschule Hannover organisiertund durchgeführt. Finanzielle Unterstützung
erhält sie dabei von der Stiftung NiedersachsenMetall, deren Anliegen es ist, bei jungen Menschen Interesse für Naturwissenschaften und Technik zu wecken. „Schülerinnen und Schüler erleben Mathematik im Unterricht zu häufig als trockene Theorie ohne Praxisbezug“, bedauert Olaf Brandes, Geschäftsführer der Stiftung NiedersachsenMetall. „ Die anwendungsorientierten Fragestellungen im Wettbewerb hingegen erwecken die Mathematik zum Leben.“