Schiffprojekt zu Flucht und Migration "Mit Sicherheit gut ankommen" / Fotocredit: Weber, Anja

Wolfsburg (WB/Autostadt) - Am Montag, 11. September, machte das sozial-kulturelle Schiffsprojekt zu Flucht und Migration unter dem Motto „Mit Sicherheit gut ankommen" Halt in der Autostadt in Wolfsburg.

Das Flüchtlingsschiff „Al-Hadj Djumaa", mit 70 Kupferfiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt als Passagiere an Bord, traf am Abend am Bootsanleger des automobilen Themenparks ein. Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Ariane Kilian, Leiterin der Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe, und Claudius Colsman, Mitglied der Autostadt Geschäftsführung, hießen das Schiff willkommen. Initiativen und Vereine, die in der Stadt im Rahmen der Arbeit mit und für Geflüchtete aktiv sind, informierten die Besucher vor Ort über ihre Arbeit. Das Projekt wird von der Stadt Wolfsburg, dem Volkswagen Konzern und der Autostadt unterstützt.

Hintergrund des Projekts
„Urlaub, Sonne, Mittelmeer" – was wie eine Werbung für das Urlaubsparadies klingt, sind in Wirklichkeit zahlreiche sehr ernste Geschichten. Im Mittelmeer vor der Küste Italiens gehört die Ankunft von Booten und Schiffen, überladen mit unzähligen Menschen, die auf der Flucht sind, mittlerweile zum Alltag. Die Überfahrt ist lebensgefährlich und ein Ankommen ungewiss. Für die Auseinandersetzung mit diesen Tatsachen führt OUTLAW.die Stiftung seid Ende Juli ein einzigartiges Projekt durch, dessen Kern die Reise von zwei Schiffen mit mehreren Stationen in Hafenstädten entlang der deutschen Nordseeküste und deutscher Binnenwasserstraßen bildet. Nach über 3.600 Kilometern zu Wasser und zu Land sowie fast 60 Schleusenfahrten wird das Ziel Berlin am nationalen Flüchtlingstag, dem 30. September erreicht sein.

Fotocredit: Weber, Anja