Fertiges Modell aus Legobausteinen, die in der Phase des Prototyping verwendet werden / Foto: © Nadja Berseck/TU Berlin

Bürgerworkshop ViWoWolfsburg2030+: digital und vernetzt in die Zukunft
Wolfsburg (WB/Stadt Wolfsburg) - Mit Visionen, mit Spaß, mit Ideen. Mitmachen! Unter diesem Motto steht die zweite Phase des Wettbewerbs Zukunftsstadt in dem Projekt ViWoWolfsburg 2030+: digital und vernetzt in die Zukunft.

In Kooperation mit der Technischen Universität Berlin veranstaltet die Stadt Wolfsburg in diesem Rahmen eine Workshop-Reihe. Den Auftakt bildet ein Bürgerworkshop am Sonnabend, 9. September, von 10 bis 16 Uhr im CongressPark Wolfsburg. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich anzumelden und ihre Ideen für ein digitales Wolfsburg einzubringen.

Wie kann die Digitalisierung das alltägliche Leben in der Stadt Wolfsburg verbessern? Auf Basis der Zukunftsvisionen aus der ersten Wettbewerbsphase haben Studierende der Technischen Universität Berlin im Mai anhand von Befragungen in Wolfsburg nach Herausforderungen und Problemstellungen in den Bereichen Wohnvielfalt, Mobilität und Energie vor dem Hintergrund der Digitalisierung gesucht. Die ermittelten Bedarfe werden im Bürgerworkshop nun genauer betrachtet. Durch Urban Design Thinking, einer speziellen Methode zur Stadtentwicklung, suchen Planer und Akteure der Stadt gemeinsam mit Bürgern in Kleingruppen anschließend nach passgenauen, nutzer- und ortsbezogenen Ideen und Lösungen – von der ersten Idee bis zur Umsetzungsreife.

Der Bürgerworkshop bildet den Auftakt von insgesamt vier Workshops. Bis Ende des Jahres 2017 finden zwei weitere Fachworkshops mit Bürgern und Experten aus den einzelnen Handlungsfeldern statt. Eine Abschlussveranstaltung im Frühjahr 2018 rundet die Workshop-Reihe ab.
Die Anmeldung für den Bürger-Workshop kann bequem über die Internetseite zum Projekt ViWoWolfsburg 2030+ erfolgen unter www.wolfsburg.de/zukunftsstadt. Das Anmeldeformular ist dort über einen Link erreichbar. Die Anmeldefrist endet am 31. August 2017. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt. Bei der Anmeldung kann angegeben werden, ob man sich für ein Handlungsfeld besonders interessiert.

Noreen Werner und Vera Ptacek, die das Projekt seitens der Stadt Wolfsburg betreuen, erhoffen sich ein reges Interesse: „Die Stadt Wolfsburg freut sich auf viele Bürgerinnen und Bürger, die die Gelegenheit nutzen und ihre innovativen Projektideen einbringen, um das zukünftige Wolfsburg nach ihren Vorstellungen mitzugestalten.“

Foto: © Nadja Berseck/TU Berlin