Bundesministerium der Finanzen (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Steuerschätzer rechnen verglichen mit der Schätzung vom November 2016 bis zum Jahr 2021 mit Steuermehreinnahmen für Bund, Länder und Gemeinden von 54,1 Milliarden Euro.

Das ist das Ergebnis der Sitzung des Arbeitskreises "Steuerschätzungen" vom 09. bis 11. Mai in Bad Muskau, teilte das Bundesfinanzministerium am Donnerstag mit. Verglichen mit der Steuerschätzung vom November werden die Steuereinnahmen demnach im Jahr 2017 um 7,9 Milliarden Euro höher ausfallen.

Der Arbeitskreis "Steuerschätzungen" hat seine Prognose für das Jahr 2018 um 5,6 Milliarden Euro, 2019 um 10,5 Milliarden Euro, 2020 um 13,5 Milliarden Euro und 2021 um 16,6 Milliarden Euro angehoben. Insgesamt werden sich die Einnahmen laut Schätzung von 732,4 Milliarden Euro in diesem auf 852,2 Milliarden Euro im Jahr 2021 entwickeln. "Die Bundesregierung hat ihre finanzpolitischen Zusagen erfüllt. Erst haben wir den Bundeshaushalt ausgeglichen, dann zusätzliche Mittel für Investitionen bereitgestellt", sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Nun könne in der nächsten Legislatur die Steuersenkung folgen. "Darüber wird bei und nach der Bundestagswahl entschieden", so Schäuble.